Stationäre Pflege

Ganz nach Ihren Bedürfnissen

 

Wir pflegen Sie möglichst so, wie Sie es von zu Hause gewohnt sind. Abhängig von Ihrem individuellen Hilfebedarf geben wir Anleitung zur Selbstpflege oder unterstützen Sie bei Ihrer täglichen Pflege. Dort, wo Sie vollständig auf unsere Hilfe angewiesen sind, übernehmen wir die Pflege ganz. Die Arbeit unseres professionellen Personals ist, unseren Leitsätzen entsprechend, ganz auf die bewohnerorientierte und aktivierende Pflege ausgerichtet.

 

 

Wohnbereich für an Demenz erkrankte Bewohner

 

Ihre ganz persönlichen, individuellen und liebgewordenen Gewohnheiten brauchen die uns anvertrauten Bewohner nicht aufgeben – ganz im Gegenteil: Ihr Leben geht weiter. Wir legen großen Wert darauf, dass die Bewohner in unserer Einrichtung auch weiterhin ein selbstbestimmtes Leben führen können und arbeiten deshalb täglich nach dem Motto von Erwin Böhm "Bevor die Beine bewegt werden, muss die die Seele bewegt werden". Der "Lebensraum" im Bürgermeister-Gräf-Haus soll für alle Bewohner "das neue Zuhause" sein.

 

Wir würden verhaltensauffällige alte Menschen besser verstehen, wenn wir wüssten, was sie wirklich meinen und was sie bewegt. Unser oberstes Pflegeziel ist die Wiederbelebung der Altersseele! "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" ... wir kennen es aus der Bibel.

 

Der Mensch, so sagt es Professor Erwin Böhm, "lebt aus seiner Seele, aus seinen Antrieben", - oder er vegetiert nur mehr dahin. Schlüsselpunkt in der Altenpflege muss daher sein, die Lebensmotive, die Triebe, die Prägungen der Bewohner zu entdecken und zu erforschen.

 

Altenpflege = Seelenpflege

 

Das Zimmer des Bewohners wird nach dessen Wünschen eingerichtet. Hier soll möglichst schon vor Einzug geklärt werden, was der Bewohner von Zuhause in sein neues Umfeld mitbringt.

 

Im gemeinsamen Wohnzimmer findet täglich eine Gruppenbegleitung statt. Neben der milieutherapeutischen Gestaltung wird vormittags und nachmittags ein Gruppenangebot für die Dauer von max. 1,5 Stunden gestaltet.

 

Die Bewohner werden in die tägliche Arbeit (z. B. kleine Küchenarbeiten, aufräumen und kleine Reinigungsarbeiten) mit einbezogen. Immer wenn es das Wetter erlaubt, besonders an sonnigen Tagen finden spontan Gruppenangebote auf dem großen Balkon oder manchmal auch im Garten statt, um die positive Wirkung des Sonnenlichts auszunutzen.

 

Wöchentlich singt ein Pianist mit den Bewohnern am Flügel.

 

Zu den wöchentlichen Gottesdiensten, den laufenden Veranstaltungen sowie zu den jahreszeitlichen Angeboten im Haus werden die Gruppenmitglieder motiviert und begleitet.

 

In Absprache mit dem Pflegepersonal finden 10-Minuten-Aktivierungen statt, die von den Pflegekräften fortgeführt werden.

 

Zum Beispiel zum Frühstück stehen Platten mit Wurst und Käse, ein Korb mit Brot und Brötchen sowie Butter und Marmelade auf den Tischen. Kaffee und Tee wird im „Wohnzimmer“ gekocht - meist wird diese Aufgabe durch BewohnerInnen übernommen und teilweise auch selbständig ausgeführt – und dann in Warmhaltekannen gefüllt. Milchkännchen und Zuckerdosen werden auf die Tische gestellt. Die Bewohner benutzen ihr bevorzugtes Geschirr: kleine oder große Teller oder Tassen, oder z.B. Frühstücksbrettchen. Nach dem Frühstück wird der Tisch gemeinsam abgeräumt und möglichst gemeinsam in Waschschüsseln gespült.

 

Jahreszeitlich und biografisch orientiert wird auf dem Balkon an den Blumenkästen gearbeitet. Spaziergänge werden in die nähere Umgebung sowie vor allem in den schönen Garten unternommen. Berichte aus der Tageszeitung werden täglich gelesen. Persönliche Wünsche und Vorschläge der Bewohner werden in das Betreuungsangebot integriert. Spielnachmittage die der Geselligkeit dienen finden in kleinen Gruppen auf dem Wohnbereich statt. Lieder von früher werden gespielt und gemeinsam gesungen. u.v.m.

 

Die Teilnahme an hausinternen Veranstaltungen und Festen wird gefördert. Die Bewohner werden bei Bedarf dorthin begleitet und betreut.

 

Jahreszeitliche Feste werden – zusätzlich zu den großen Festen im Saal des Hauses - auf dem Wohnbereich gefeiert. Hierzu wird gemeinsam mit den Bewohnern dekoriert.

 

 

Die Wohngruppe Gruppe Eduard

 

Die Wohngruppe Eduard bietet seit Beginn des Jahres 2013 ein Zuhause für pflegebedürftige Suchterkrankte und chronisch psychisch kranke Menschen. Für viele Bewohner ist die Gruppe Eduard eine Heimat auf Dauer, für manche ein Sprungbrett in die Selbständigkeit.

 

Jeder Mensch ist für uns eine eigene Persönlichkeit mit eigener Biografie. Dieser Einzigartig wollen wir täglich Rechnung tragen.

 

Um die spezifischen Bedürfnisse suchtkranker Menschen gerecht zu werden haben wir die Pflege und Betreuung speziell auf diesen Personenkreis zugeschnitten. Wir gehen offen mit Sucht um und sprechen darüber.

 

Den Bewohnern bieten wir einen klar strukturierten Tagesablauf und eigene Angebote zur sinnvollen Beschäftigung. Die Bewohner werden in die Alltagstätigkeiten eingebunden und kümmern sich mit um die Sauberkeit der Außenanlagen, der Speisenversorgung oder der Suberkeit in der Tagesgruppe.

 

Im "Tagestreff Eduard" bieten wir neben kompetenter Betreuung der Bewohner die Möglichkeit zu kickern, fern zu sehen, die Modelleisenbahn zu nutzen, Karten zu spielen und vieles andere mehr. Die große Terrasse bietet einen direkten Zugang zum Park. Auch Fußballspiele im Garten und vieles mehr gehören zu den umfangreichen Beschäftigungsangeboten.

 

Ziel ist die Schaffung eines suchtmittelfreien Milieus.

 

Oft haben neue Bewohner der Gruppe Eduard kein funktionierendes soziales Netzwerk mehr. Daher fördern wir insbesondere den Aufbau von neuen Kontakten und Freundschaften innerhalb und außerhalb der Einrichtung. In begleiteten Spaziergängen und durch andere Aktivitäten, zum Beispiel gemeinsames Einkaufen, trainieren wir die Alltags- und Sozialkompetenz und fördern so die Selbstständigkeit der Bewohner.

 

Alle großen Feste, vom Grillfest über das Sommerfest, Weihnachtsfeiern der Kappensitzung an Fastnacht u.v.m. feiern wir gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des gesamten Hauses.

 

Bei der Arbeit mit pflegebedürftigen Suchtkranken chronisch psychisch erkrankten Bewohnern blicken wir auf unsere über 50-jährige Erfahrung im Umgang mit gerontopsychiatrisch veränderten Bewohnern, und demenziell Erkrankten zurück.

 

Wir vernetzen uns mit verschiedenen Institutionen in Frankfurt, um gute Lösungen für die vielfältigen Problemlagen der Bewohner der Gruppe Eduard anbieten zu können. Unsere Konzeption entwickeln wir derzeit ständig weiter und passen diese neuen Erkenntnissen und neuen Bedürfnissen der Bewohner an.

Bürgermeister-Gräf-Haus

Das Zuhause am Sachsenhäuser Berg

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